Ergebnisse der Begleitausschusssitzung vom 15.03.2018 im Rathaus von Neustadt an der Orla

Neben den Tätigkeitsberichten des Jugendforums und der Externen Koordinierungs- und Fachstelle, standen bei der vergangenen Sitzung die Projektanträge des ersten Quartals im Mittelpunkt.

 

Wir freuen uns dass folgende Projekte zur Förderung empfohlen wurden:

 

1. Fotoausstellung „Landschaft mit Campanile“

– Dr. Spiegler

Die Foto-Ausstellung „Landschaft mit Campanile“ war vom 24. Januar bis zum 28. Februar im Landratsamt Saale-Orla zu sehen und wurde von Landrat Thomas Fügmann eröffnet.

Dr. Aribert Janus Spiegler fokussiert mit seiner Ausstellung nur scheinbar den Blick auf den Glockenturm am Ettersberg – den Campanile. Er erinnert an das Konzentrationslager Buchenwald und damit an einen Ort der Verbrechen des deutschen Nationalsozialismus als einen Ort der Un-Kultur. Dieser tritt in den Fotografien in unmittelbaren Dialog mit den Orten der Hoch-Kultur in Weimar und Erfurt.

Die Foto-Serie öffnet den Blick für geschichtliche Zusammenhänge in der deutschen und damit europäischen Geschichte. Sie verweist auf aktuelle Herausforderungen, die geeignet sind, Verantwortung aus dieser Geschichte für das Heute und Jetzt zu übernehmen. Die Begleittexte verschaffen dem Betrachter einen leichten Zugang zu den Inhalten, die in der Summe ein Plädoyer gegen alle Formen der Gewalt, der Fremdenfeindlichkeit und der Intoleranz sind.

 

2. Fest der Völkerverständigung am 12.05.2018

– Förderverein der Grundschule Langenorla e.V.

In Langenorla finden seit 15 Jahren Gedenkveranstaltungen für die im Ortsteil Kleindembach der Gemeinde Langenorla untergebrachten Zwangsarbeiter der REIHMAHG statt.
An dieser Gedenkveranstaltung beteiligen sich viele Vereine der Gemeinde und die Einwohner bringen sich generationsübergreifend aktiv bei der Vorbereitung und Durchführung ein.

Schwerpunkt ist in diesem Jahr wieder die Einbeziehung der jüngeren Generation in die Aktivitäten rund um die Gedenkveranstaltung.

Durchgeführt werden unterschiedliche Projekte, die das Thema „Aufarbeitung und Aussöhnung“ aufnehmen und speziell für Kinder zugeschnitten sind.

In Vorbereitung auf die Gedenkveranstaltung wird es für die Kinder der 4. Klasse der Grundschule Langenorla einen Vortrag über die NS-Zeit geben. Der Vortrag setzt sich mit den Folgen von Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung auseinander.

Während eines weiteren Projektes werden die Kinder die Gedenkstätte für die 152 slowakischen Widerstandskämpfer sowie die Gedenkstätte für die drei ermordeten Italiener (KZ-Häftlinge) pflegen.

Während der Gedenkveranstaltung am 12. Mai 2018 (Fest der Völkerverständigung) legen die Schüler gemeinsam mit den Zwangsarbeitern bzw. deren Angehörigen Blumen an der Gedenkstätte ab.

 

3. Begleitung des Jugendforums und Betreuung des Jugendfonds

– Kreisjugendring Saale-Orla e.V.

Das Jugendforum wurde zur Stärkung der Beteiligung von jungen Menschen an der „Partnerschaft für Demokratie“ eingerichtet. Die Mittel werden zur Förderung von Projekten verwendet, welche die Zielstellung des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ verfolgen. Ziel ist, junge Menschen für Beteiligungsprozesse zu begeistern und darin zu unterstützen, Gesellschaft selbständig mitzugestalten und nach ihren Ideen und Bedürfnissen zu entwickeln. Das Jugendforum knüpft an die jeweiligen Bedürfnisse vor Ort an.

Der Kreisjugendring Saale- Orla e.V. unterstützt das Jugendgremium „Jugendbeirat“ bei der Organisation. Der Jugendbeirat ist das Entscheidungsgremium, dass darüber befindet, wer, wie viel und für was Mittel aus dem Jugendfonds erhält.

Der Kreisjugendring Saale- Orla e.V. begleitet die Akteurinnen und Akteure des Jugendforums fachlich und verwaltet die bereitgestellten Mittel des Jugendfonds. Durch die Begleitung des Kreisjugendrings soll der Zugang zu den Mitteln des Jugendfonds für die Jugendlichen möglichst einfach gestaltet werden. Durch die individuelle Beratung soll den Jugendlichen die Angst vor den bürokratischen Hürden genommen werden.

 

4. Wanderausstellung „Kindern eine Stimme geben!“

– Bildungswerk Blitz e.V.

„Kindern eine Stimme geben“ war das Motto des jährlich am 20. September stattfindenden Weltkindertages im Jahr 2017. Im Vorfeld der Bundestagswahl riefen die Kinderrechtsorganisationen gemeinsam dazu auf, mehr Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in Deutschland zu schaffen.

Weil sich Bildungswerk BLITZ e.V. dieser Forderung uneingeschränkt anschließt, wurde am 23.09.2017, dem Wahlsonntag, in Pößneck ein Kinderfest organisiert und durchgeführt, verknüpft mit dem Transport des inhaltlichen Anliegens „Kindern eine Stimme geben.“ Gefördert wurde auch dieses Projekt durch die Partnerschaft für Demokratie.
Um eine Nachhaltigkeit der Veranstaltung und die Weiterarbeit im Themenfeld zu gewährleisten, entstand diese Wanderausstellung. Während der Veranstaltung fertigte ein Fotograf hochwertige Porträtfotos von Kinder und Jugendlichen an. Die TeilnehmerInnen formulierten zuvor einen Wunsch oder eine Botschaft und schrieben diese in eine Sprech- oder Denkblase, die dann ebenfalls auf dem Foto zu sehen ist. Ebenfalls sollen die im Vorfeld der Veranstaltung entstanden Bilder des Malwettbewerbs an den Schulen Eingang in die Ausstellung finden.
Teil des begleitenden pädagogischen Konzeptes sind Fragen, Anmerkungen und Anregungen, die in 10x15cm-großen Rahmen an den Fotos angebracht sind. Das Konzept beinhaltet Einheiten (von mindestens je 45 Minuten) zu verschiedenen Themen, die in direkter Beziehung zur Ausstellung stehen wie z.B. Kinderrechte, Menschenrechte, Partizipation, Flucht und Migration sowie Geschlechterrollen, die mit erlebnis-, spiel- und medienpädagogischer Gruppenarbeit einfach und für jede/n nachvollziehbar erläutert werden. Das Konzept wird Multiplikatoren/innen zur Verfügung gestellt.

 

5. Gemeinsam in einem Boot: interregionale und interkulturelle Begegnung am Thüringer Meer

– Saale-Orla-Kreissportjugend im Saale-Orla-Kreissportbund e.V.

Dieses Projekt soll Kindern und Jugendlichen durch einen niederschwelligen Zugang ermöglichen, in einen lebensweltlichen Erfahrungsaustausch zu treten. Während einer mehrtägigen Begegnung im Seesport und Erlebnispädagogischen Zentrum Kloster werden mittels erlebnispädagogischer Maßnahmen mit den Teilnehmenden insbesondere Themen wie demokratische Aushandlungsprozesse, Fairness, Respekt und Toleranz behandelt. Dabei geht es um die gemeinsame Auseinandersetzung junger Menschen sehr unterschiedlicher Herkunftsmilieus und ethnisch-kultureller Kontexte. Alle zusammen sollen der Frage nach eigenen Potenzialen und Teilhabemöglichkeiten nachgehen.
Die Teilnehmenden der Partnerregionen (SOK und Rheingau-Taunus) haben sehr unterschiedliche Erfahrungen mit Personen mit Migrationshintergrund. In der Partnerregion ist der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund deutlich höher, wohingegen die Zuwanderung im Saale-Orla-Kreis erst in der jüngeren Vergangenheit zugenommen hat.
Die Interregionale Perspektive kommt zudem ins Spiel, wenn ehrenamtliches Engagement (im Sportverein, Jugendtreff, etc.), Ausgrenzungserfahrungen und Zukunftsperspektiven zum Thema werden. Neben den Gruppenerlebnissen werden auch persönlichkeitsstärkende Aufgaben absolviert. Die Programmumsetzung findet in der Natur statt, deshalb sind auch Ökologie und Nachhaltigkeit thematischer Bestandteil der Begegnung.

Die zentrale Methode des Projektes ist der erlebnispädagogische Ansatz, durch den die genannten Themen partizipativ bearbeitet werden. Die Erlebnispädagogik befasst sich mit Gruppen-Erfahrungen in der Natur, um die eigene Persönlichkeit aber auch soziale Kompetenzen zu entwickeln. Durch die gemeinschaftliche Bewältigung von Aufgaben ist eine Auseinandersetzung der Jugendlichen untereinander unabdingbar, Gruppenprozesse werden initiiert, intensiv erfahren und verarbeitet.
Sämtliche Erfahrungen dieser gemeinsamen Erlebnisse werden in direkt anschließenden Reflexionsrunden mit methodischer Vielfalt thematisiert und bearbeitet.

 

Allen Projekten wünschen wir bestes Gelingen und hoffen, dass durch dieses beispielhafte Engagement weitere Akteure animiert werden, sich im Landkreis für ein besseres Miteinander einzusetzen.

Ergebnisse der Begleitausschusssitzung vom 03.05.2018 im Pflegeheim der Volkssolidarität Pößneck

Die Sitzung vom 03.05.2018 fand im Konferenzraum des Pflegeheims der Volkssolidarität Pößneck in der Jahnstraße 17a) statt, wofür an dieser Stelle nochmal unser herzlichster Dank steht.

Mit zwölf von achtzehn stimmberechtigten Mitgliedern waren 2/3 vertreten und die Beschlussfähigkeit somit gegeben.

Neben der Aktualisierung der Geschäftsordnung, die zeitnah auf unserer Homepage zu finden sein wird, sowie den ersten Gedanken zur diesjährigen Demokratiekonferenz des Landkreises, galt es noch, über drei aktuelle Einzelprojektanträge zu beraten.

Wir gratulieren den Antragstellern, deren vorgestellte Ideen zur Förderung empfohlen wurden!

 

1.  Ferien- und Freizeitgestaltung im ländlichen Raum

– SV Blau-Weiß ’90 Neustadt (Orla) e.V.

Gemeinsam führen die beiden Vereine SV Blau Weiß 90‘ Neustadt (Orla) e.V. und FC Chemie Triptis e.V. eine Fußball-Ferienfreizeit für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 – 14 Jahren durch. Das Camp findet vom 09.07.18 – 13.07.18 sowie 16.07.18  – 20.07.18 jeweils von 08.00 Uhr – 17.00 Uhr statt.

Vormittags sollen sportliche Aktivitäten, Spiele und Wettkämpfe stattfinden. Am Nachmittag sollen verschiedene Ausflüge sowie Erholungsphasen stattfinden.

Zentrales Thema bei allen Aktivitäten werden Respekt, Toleranz und Demokratieverständnis sein. Durch die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund wird den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, interkulturelle Kompetenzen zu erwerben und direkt mit den neuen Mitbürgern in Kontakt zu treten. Jeder Teilnehmer bekommt Sportkleidung zur Verfügung gestellt, die symbolisch zum Einheitsgedanken der Gruppe beitragen soll. Bei Besuchen verschiedener Vereine sollen die Kinder und Jugendlichen mehr über ehrenamtliche Arbeit erfahren. Die gemeinsamen Erlebnisse und der Austausch in der Gruppe schulen die soziale Kompetenz der Teilnehmer und tragen zur Bereicherung der persönlichen Lebenswelt bei.

Gemeinsame Kommunikations- und Verhaltensregeln, die es zu Beginn der Freizeit zu erarbeiten gilt, werden von den Teilnehmern während der Ferienfreizeit umgesetzt, überprüft und gegebenenfalls angepasst. Der Fokus liegt auch hier auf Respekt, Offenheit, Toleranz und Akzeptanz untereinander. Mithilfe von erlebnispädagogischen Methoden werden diese Themen bearbeitet und prägen sich so bei den Teilnehmern besser ein und ermöglichen einen Transfer in alltägliche Situationen der Teilnehmer. Am Ende eines jeden Tages werden das Erlebte und die Erfahrungen in der Gruppe reflektiert, besprochen, bearbeitet und evaluiert. Zudem findet am Ende jedes Durchganges ein Abschlussabend mit den Eltern statt, an welchem auch Kommunal- und/oder Landespolitiker teilnehmen.

 

2.  Krieg, Gewalt und Demokratieerfahrung 1918/19

– Förderverein für Stadtgeschichte e.V. Neustadt an der Orla

Im November werden es 100 Jahre, dass nach vierjährigem Krieg zwischen dem Deutschen Reich und den Alliierten Waffenstillstandsverhandlungen geführt wurden. Während dieser Beratungen vom 08. bis 11. November 1918 erfolgten am 9. November die Abdankung des Deutschen Kaisers Wilhelm II. und die Ausrufung der „Weimarer Republik“. Zuvor war es seit dem 03.11. 1918 zu revolutionären Unruhen gekommen (Novemberrevolution). Das Projekt widmet sich nicht der „Weltgeschichte“, sondern mit den Schwerpunkten Gewaltprävention, Demokratieerfahrung und Weltoffenheit dem Geschehen vor Ort. Es gliedert sich in drei Bestandteile:

  1. Ausstellung

Nach anfänglicher Begeisterung bei Kriegsausbruch im August 1914, kippte die Stimmung jedoch, da sich die Lage an der „Heimatfront“ rasch verschlechterte und es enorme Kriegsverluste gab. Dies führte dazu, dass aus dem Freudentaumel tiefe Trauer und Verzweiflung wurden. Mehr als 230 junge Männer aus Neustadt an der Front den Tod, der erste drei Wochen nach Kriegsausbruch, als letzter der 18-jährige Malerlehrling Heinrich Patzer.

Eine Projektgruppe des Orlatal-Gymnasiums beschäftigt sich mit den Biographien aller gefallenen Soldaten aus ihrer Heimatstadt, die in vielen Fällen nicht älter waren als heutige Gymnasiasten. Die Beschäftigung gilt aber auch der Situation an der „Heimatfront“ zu Hause, wodurch das Schicksal der Schwestern und Mütter der Gefallenen in den Fokus tritt. Auf der Grundlage von Quellen des Neustädter Stadtarchivs und der örtlichen Presse (u. a. Todesanzeigen) wird eine Dokumentation erarbeitet, die öffentlich in dieser Ausstellung gezeigt wird.

 

  1. Historische Lesung als ca. achtstündige Aktion unter dem Arbeitstitel „Nie wieder Krieg – Kriegstote mahnen“

Aus der Beschäftigung mit den Biographien aller „Weltkriegstoten“ aus Neustadt an der Orla wird eine Lesung in Zusammenarbeit mit Schüler_innen des Orlatal-Gymnasiums entwickelt, während der all diese Kriegsopfer in Erinnerung gerufen werden und eine biographische Würdigung erfahren. Am 09.11.2018 in Neustadt an der Orla wird in den einführenden Erläuterungen hierzu auf die Kriege der Gegenwart und auf die Kriegsgefahr auch für uns hingewiesen, aber auch auf die Opfer und das Leid bei den Kriegsgegnern 1914/18. Dies mündet in einem Plädoyer für Frieden, Toleranz und Weltoffenheit.

 

  1. Historischer Vortragsabend

Kriegsende und Neubeginn erhielten „vor Ort“ ihre konkrete Gestalt durch die Heimkehr der überlebenden, oft schwer verwundeten Soldaten und durch die politischen Veränderungen in jenem Staat, zu dem Neustadt an der Orla in jener Zeit gehörte: das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. Hier erfolgte der Thronverzicht durch Großherzog Wilhelm Ernst ebenfalls am 9. November 1918. Für die Menschen eröffneten sich fortan neue Möglichkeiten der politischen Teilhabe (Arbeiter- und Soldatenräte, kommunalpolitisches Engagement), und es begann der Übergang zur Demokratie der Weimarer Republik.

Dem Ende von Erstem Weltkrieg und Fürstenherrschaft im Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach soll am 16.11.2018 in Neustadt an der Orla im Augustinersaal ein historischer Vortragsabend gewidmet werden, für den der Leitende Archivdirektor des Landesarchivs Thüringen, Herr Dr. Bernhard Post (Weimar) gewonnen werden konnte.

 

3.  Neustädter KinoSommer

– Ehrenamtsinitiative „Neustädter KinoSommer“

Der Neustädter Kinosommer ist eine Veranstaltungsreihe innerhalb des kulturellen Angebots der Stadt Neustadt. Seit bereits 9 Jahren initiieren ehrenamtliche Organisatoren Kinoabende an ungewöhnlichen Orten, um neben guter Unterhaltung auch Diskussionen und Denkanstöße über brisante oder aktuelle Themen unter den Zuschauern anzuregen.

Bei der Filmauswahl folget man nicht dem Mainstream, sondern setzt bewusst auf kleinere Produktionen und Nischenfilme. Auch bei den Präsentationen der Filme werden besondere, außergewöhnlich oder auch thematisch angepasste Orte gewählte. Oft folgen Gedankenaustausch oder moderiete Gespräche gleich unmittelbar nach der Kinoveranstaltung.

Dieses Jahr werden zwei Filme mit hochaktuellen Themen unserer Gesellschaft präsentiert. Im Mittelpunkt stehen dabei die Bewältigung und der Umgang mit/von Stress und  Gewalt, sowie die aktuell verstärkt diskutierte Geschlechterfrage.

Zu diesen Themen werden am 29.06.2018 der Film „Nur Fliegen ist schöner“ und am 17.08.2018 der Film „The danish girl“, jeweils mit anschließender Diskussion, gezeigt.

 

Allen Projektträger nochmals unsere Glückwünsche und auch die besten Wünsche zur Umsetzung der Projekte!

Fotoausstellung „Landschaft mit Campanile – Plädoyer für Gewaltlosigkeit“

Freunde der Kunst und der Demokratie,

gemäß unseres Mottos „Die Rolle von Kunst und Kultur in der demokratischen Gesellschaft“ präsentieren wir die Austellung

„Landschaft mit Campanile“ – Plädoyer für Gewaltlosigkeit

Zu sehen ist die Ausstellung vom 23.01.2018 bis zum 28.02.2018 im Landratsamt des Saale-Orla-Kreises, Oschitzer Straße 4 in Schleiz, in beiden Verbindungsgängen.

Die Foto – Ausstellung fokussiert nur scheinbar den Blick auf den Glockenturm am Ettersberg – den Campanile, der an das KZ Buchenwald erinnert. Im weiter gefassten Sinne will die Foto – Serie den Blick öffnen helfen für geschichtliche Zusammenhänge in der deutschen und europäischen Geschichte. Dabei werden auch aktuelle Ereignisse und Herausforderungen thematisiert. Die Ausstellung steht im Kontext zum HOLOCAUST – Gedenktag, der am 27. Januar begangen wird.

Landrat Thomas Fügmann wird am 24.01.2018 um 13:00 Uhr die Ausstellung im Foyer des Landratsamtes eröffnen.

Alle sind zur Eröffnung der Ausstellung und natürlich auch in deren weiterem Verlauf herzlich eingeladen!

Antragstellung 2018

Liebe Freunde der Demokratie,

zwar habt ihr ganzjährig die Möglichkeit einen Projektantrag im Bundesprogramm „Demokratie leben“ zu stellen, allerdings läuten wir mit diesem Beitrag das Antragsjahr 2018 ein!

Bei Interesse findet ihr sämtliche Informationen auf dieser Webseite. Rechts könnt ihr euch direkt zum (noch) gültigen Handlungskonzept 2017 klicken, Förderkriterien (unter Projektförderung) erfahren und unter selbigem Link auch das Antragsformular herunterladen.

Keine Ahnung worum es hier eigentlich geht?

Dann unter Projekte schauen oder diese bildliche Zusammenfassung des Förderjahres 2017 anschauen, in der viele verschiedene Projekte gezeigt werden.

Viel Spaß!

 

Noch Fragen?

Dann unbedingt Kontakt aufnehmen.

Wir freuen uns auf eure Anträge!

Weltkindertagsfest, 24.09.2017

Unter dem Motto ‚Kinder eine Stimme geben‘ wird am 24.09.2017 von 14:00-18:00 Uhr auf die Fläche rund um die Gottesackerkirche in Pößneck (zwischen Post und Kaufland) geladen zu einem Kinderfest mit STREETSOCCER, TRAMPOLIN, RAP und GRAFFITI!

Schnappt euch Mama, Papa, Schwester, Bruder, Oma und Opa und eure Freunde und besucht direkt nach dem Wahlbüro dieses vielfältige, kostenfreie Angebot unseres Partners Bildungswerk Blitz!

Kaffee und Kuchen sowie herzhafte Schnittchen stehen für euch bereit!

Viel Spaß!!

 

KUNST UND KULTUR ZWISCHEN GESELLSCHAFT UND POLITIK – 18.08.17 in Ranis

Wir laden alle ganz herzlich zu unserer diesjährigen Demokratiekonferenz auf die Burg Ranis ein!

Am 18.08.17 beginnt um 16:00 ein Workshop zum Thema „Kunst und Kultur“, ab 18:00 geht es dann richtig los mit Vorträgen und einer Podiumsdiskussion zum Thema „Die Verantwortung von Kunst und Kultur in der demokratischen Gesellschaft“ und zum Ausklang gibt es Raum zur Vernetzung, lecker Essen und eine Swing-Band!

Kommt vorbei und sagt es weiter!

Alle Infos zum Programm und die offizielle Einladung des Landrates gibt es hier:

Einladung 4. Demokratiekonferenz

Ausstellung „Angsträume – Opfer rechter Gewalt in Thüringen“ in Neustadt/Orla

Am 06. März 2017 wird in Neustadt an der Orla die Ausstellung „Angsträume – Opfer rechter Gewalt in Thüringen“ eröffnet. Das Bildungswerk Blitz e.V. zeigt die ezra-Ausstellung in den Räumen des neuen Jugendhauses am Gamsenteich. Die Ausstellung kann bis 14. März 2017 dort besucht werden, vormittags werden begleitete Besuche für Schulklassen angeboten, nachmittags ist die Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich.

Alle weiteren Informationen gibt es auf dem Flyer.

JugendPolitikTage 2017 vom 5. bis 7. Mai in Berlin

Alle gesellschaftlich, sozial und politisch Engagierte zwischen 16 und 27 Jahren, aufgepasst:

Bis zum 1. März könnt ihr euch für eine Teilnahme an den JugendPolitikTagen in Berlin bewerben. Vom 5. bis 7. Mai werden hier spannende Themen in Foren, Themenwerkstätten und Arbeitsgruppen diskutiert. Auf der Agenda stehen u.a. „Politik und politische Bildung“, „Ungleichheit und Bildungsgerechtigkeit“, „Rechtsextremismus und Demokratieförderung“, „Freiräume und Handlungsräume“ sowie „Flucht und Migration“. In den Themenwerkstätten werden die Teilnehmenden Forderungen an Politik und Gesellschaft erarbeiten, welche am Sonntag in einer großen Abschlussveranstaltung präsentiert und mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Caren Marks diskutiert werden.

Alle Infos findet ihr bei der Jugendpresse Deutschland e.V. – einfach auf das Bild klicken!