„Partnerschaft braucht Partner!“ – Demokratiekonferenz am 15. November 2016 in Neustadt/Orla

Wir laden alle ganz herzlich zu unserer diesjährigen Demokratiekonferenz am 15. November 2016 ab 18:00 in den Augustiner-Saal in Neustadt an der Orla ein!

Der Abend wird unter dem Motto „Partnerschaft braucht Partner“ stehen und wir wollen vor dem Hintergrund einer lebendigen demokratischen Kultur gemeinsam mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Initiativen, Bildungseinrichtungen, Vereinen und Verbänden, Unternehmen sowie kommunalen Verantwortlichen in Verwaltung und Politik ins Gespräch kommen, diskutieren und Zukunftspläne schmieden.

Sagt es weiter – kommt vorbei – bringt euch ein!

Die offizielle Einladung des Landrats gibt es hier:

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Demokratiekonferenz „Willkommenskultur“ 2015

Hier ist der Film zur Dokumentation der 2. Demokratiekonferenz im Saale-Orla-Kreis, die im November 2015 in Pößneck zum Thema „Willkommenskultur“ stattfand. Das Format der Veranstaltung war eine Podiumsdiskussion mit Vertretern und Vertreterinnen der Verwaltung, der Sozialarbeit, des Flüchtlingsrates und Ehrenamtlichen.

Demokratiekonferenz SOK 2015 from vielfalt-im-sok.de on Vimeo.

Neue Broschüre zeigt Handlungsansätze für Willkommenskultur vor Ort

broschüre willkommenskulturIn der neuen Handreichung „Willkommenskultur vs. Rechtsextremismus. Handlungsansätze aus der Arbeit vor Ort“ berichten Menschen, die haupt- oder ehrenamtlich mit Flüchtlingen und Asylsuchenden arbeiten, von ihren Projekten. Mit ihren zahlreichen Beispielen gelungener Praxis soll kommunalen Handlungsakteuren dabei eine praktische Hilfe geboten werden.

Die im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ veröffentlichte Broschüre hat das Ziel über Erfahrungsgeschichten und Praxisbeispiele fachliche Impulse zu setzen, Rahmenbedingungen zu erklären sowie Chancen und Grenzen der Arbeit mit Flüchtlingen und Asylsuchenden aufzuzeigen. In den verschiedenen Beiträgen kommen Herangehensweisen und Erfahrungen bei der Schaffung einer Willkommenskultur ebenso zur Sprache wie der Umgang mit allgemeinen Ressentiments und Ängsten in der Bevölkerung. Auch die (präventive) Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen und –extremen Strategien wird dabei beleuchtet.

 Hier können Sie die Broschüre herunterladen. (pdf)

 

Neustadt ist bunt und tolerant – Aktionstag 5. März, ab 16.00 Uhr, Neustadt/Orla

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Am kommenden Samstag den 5. März steht dem Saale-Orla-Kreis ein erneuter ThüGIDA-Aufmarsch bevor, dieses Mal in Neustadt/Orla. Vertreter*innen der Kirche, der Jugendarbeit und der Flüchtlingshilfe sowie der Gewerkschaft und der demokratischen Parteien haben sich auf einen gemeinsamen Aktionstag unter dem Motto „Neustadt ist bunt und tolerant“ geeinigt und rufen zu friedlichen, kreativen und demokratischen Protest auf.

Folgende Veranstaltungen stehen dafür zur Verfügung:

16:00 – Friedensgebet in der Stadtkirche St. Johannis

16:30 – DGB-Demonstration „Thüringen ohne Nazis“

17:00 – Kundgebung „Flüchtlingen helfen statt hetzen“ (vor der Sporthalle/Gymnasium, bis 18:00)

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.facebook.com/events/238759389794305/?active_tab=highlights

 

 

 

 

„Zusammenleben in Deutschland“ – Erklärfilme zu den wichtigsten Grundlagen des Zusammenlebens in Deutschland

Die Heinrich-Böll-Stiftung stellt Animationsfilme zu den Themen Toleranz, Respekt, Teilhabe und Gleichberechtigung bereit, die wichtigsten Grundlagen des Zusammenlebens in Deutschland erklären. Die Filme sind auf Arabisch und Englisch, mit deutschen und französischen Untertiteln.

 

Toleranz, Respekt, Teilhabe und Gleichberechtigung – das sind aus Sicht der Heinrich-Böll-Stiftung vier der wichtigsten Versprechen, auf die Neuankömmlinge in Deutschland hoffen können. Drei Filme  sollen erklären wie in dem Land, das zu einem neuen Zuhause werden soll, gelebt wird.

„Es geht um Rechte und Normen, um Möglichkeiten, sich einzubringen, es geht um den Streit der Meinungen und dass dieser ausgehalten werden muss – und es geht um das Grundgesetz als verbindliche Grundlage unseres Zusammenlebens.“, so die Heinrich-Böll-Stiftung.

Hier kommen Sie zu den Filmen. Die Verbreitung der Filme ist kostenfrei und in der Community der Helfenden und der Geflüchteten ausdrücklich erwünscht.

Aufruf zur Demonstration „Für unsere Werte – mitmenschlich und demokratisch“ am 1. Februar in Schleiz

Demo Schleiz

Unter dem Motto „Für unsere Werte – mitmenschlich und demokratisch“ ruft für den 1. Februar ein überparteiliches Bündnis zur Demonstration gegen den angekündigten fremdenfeindlichen ThüGIDA -Aufmarsch in Schleiz auf. Das Bündnis wird vom Landrat Thomas Fügmann (CDU), dem Schleizer Bürgermeister Juergen K. Klimpke (SPD), den Landtagsabgeordneten Stefan Gruhner (CDU) und Ralf Kalich (Die Linke), Vertretern der evangelischen Kirche, Superintendent Ralf Peter Fuchs und Pfarrer Ingolf Scheibe-Winterberg, dem katholische Pfarrer Peter Spalteholz der DGB-Kreisvorsitzenden Ute Walther sowie Vertreter*innen aller Stadtrats- und Kreistagsfraktionen, christlicher Kirchen und andere gesellschaftliche Gruppen unterstützt und will ein Zeichen für die Werte des Grundgesetzes, für mitmenschliches und demokratisches Handeln setzen. Darüber hinaus ist beabsichtigt, am 1. Februar mit einer ökumenischen Andacht in der Schleizer Stadtkirche zu begegnen. ThüGIDA wurde zuletzt durch das Thüringer Innenministerium als rechtsextrem eingestuft und wird aktuell vom Thüringer Verfassungsschutz beobachtet.

Die Partnerschaft für Demokratie unterstützt den Aufruf des Schleizer Bündnisses „Für unsere Werte – mitmenschlich und demokratisch“

Hier der Aufruf im Wortlaut:

„Ziel ist es, anlässlich des Demonstrationsaufrufes der fremdenfeindlichen Thügida für den 1. Februar in Schleiz, ein Bündnis unter dem Motto „Für unsere Werte – mitmenschlich und demokratisch“ ins Leben zu rufen und entsprechende Aktivitäten zu koordinieren.

Thügida wurde zuletzt durch das Thüringer Innenministerium als rechtsextrem eingestuft und wird aktuell vom Thüringer Verfassungsschutz beobachtet.

Zu dem Bündnis sollen Vertreter aller Stadtrats- und Kreistagsfraktionen sowie weiterer christlicher Kirchen und andere gesellschaftliche Gruppen eingeladen werden. Das Bündnis soll ein überparteiliches Zeichen für die Werte des Grundgesetzes, für mitmenschliches und demokratisches Handeln setzen.

Humanität zu üben und zugleich konstruktive Kritik zu formulieren, seien zwei Seiten einer Medaille, sind sich alle Beteiligten einig. Einfachen, rechtsextremen und populistischen Antworten soll jedoch eine klare Absage erteilt werden.

Darüber hinaus ist beabsichtigt, am 1. Februar mit einer ökumenischen Andacht in der Schleizer Stadtkirche und einem Demonstrationszug mit Kundgebung vor dem Landratsamt den rechtsextremen Parolen der Thügida zu begegnen.“