Gedenken an Geschwister Scholl und Christoph Probst

Logo Aktionsbündnis CourageMünchen, 22.02.1943, 16 Uhr: Im Gestapo-Gefängnis nehmen Robert und Magdalena Scholl Abschied von ihren Kindern Hans (24) und Sophie (21). Wegen Auslegen ihres Flugblatts „Weiße Rose“ in der Münchener Uni wurden sie vier Tage zuvor verhaftet, dem Tag, an dem Josef Goebbels im Berliner Sportpalast die Frage stellte „Wollt ihr den totalen Krieg?“

Das Pößnecker Aktionsbündnis Courage, in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche, führt aus diesem Grund am 22.02.2010 ein Gedenken in Erinnerung an die drei Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ durch. 18 Uhr beginnen wir ein Friedensgebet im Gemeindezentrum am Kirchplatz. Nach dem Friedensgebet beginnen wir einen Mahngang in die Geschwister-Scholl- Straße. Im Zuge dessen wollen wir das dortige Straßenschild erneuern.

 Es gilt hier, Menschen zu gedenken die ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben, Widerstand gegen den Nationalsozialismus leisteten und dies mit dem Tod durch Enthauptung bezahlten.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger von Pößneck sind herzlich hierzu eingeladen.