Aufruf zur Demonstration „Für unsere Werte – mitmenschlich und demokratisch“ am 1. Februar in Schleiz

Demo Schleiz

Unter dem Motto „Für unsere Werte – mitmenschlich und demokratisch“ ruft für den 1. Februar ein überparteiliches Bündnis zur Demonstration gegen den angekündigten fremdenfeindlichen ThüGIDA -Aufmarsch in Schleiz auf. Das Bündnis wird vom Landrat Thomas Fügmann (CDU), dem Schleizer Bürgermeister Juergen K. Klimpke (SPD), den Landtagsabgeordneten Stefan Gruhner (CDU) und Ralf Kalich (Die Linke), Vertretern der evangelischen Kirche, Superintendent Ralf Peter Fuchs und Pfarrer Ingolf Scheibe-Winterberg, dem katholische Pfarrer Peter Spalteholz der DGB-Kreisvorsitzenden Ute Walther sowie Vertreter*innen aller Stadtrats- und Kreistagsfraktionen, christlicher Kirchen und andere gesellschaftliche Gruppen unterstützt und will ein Zeichen für die Werte des Grundgesetzes, für mitmenschliches und demokratisches Handeln setzen. Darüber hinaus ist beabsichtigt, am 1. Februar mit einer ökumenischen Andacht in der Schleizer Stadtkirche zu begegnen. ThüGIDA wurde zuletzt durch das Thüringer Innenministerium als rechtsextrem eingestuft und wird aktuell vom Thüringer Verfassungsschutz beobachtet.

Die Partnerschaft für Demokratie unterstützt den Aufruf des Schleizer Bündnisses „Für unsere Werte – mitmenschlich und demokratisch“

Hier der Aufruf im Wortlaut:

„Ziel ist es, anlässlich des Demonstrationsaufrufes der fremdenfeindlichen Thügida für den 1. Februar in Schleiz, ein Bündnis unter dem Motto „Für unsere Werte – mitmenschlich und demokratisch“ ins Leben zu rufen und entsprechende Aktivitäten zu koordinieren.

Thügida wurde zuletzt durch das Thüringer Innenministerium als rechtsextrem eingestuft und wird aktuell vom Thüringer Verfassungsschutz beobachtet.

Zu dem Bündnis sollen Vertreter aller Stadtrats- und Kreistagsfraktionen sowie weiterer christlicher Kirchen und andere gesellschaftliche Gruppen eingeladen werden. Das Bündnis soll ein überparteiliches Zeichen für die Werte des Grundgesetzes, für mitmenschliches und demokratisches Handeln setzen.

Humanität zu üben und zugleich konstruktive Kritik zu formulieren, seien zwei Seiten einer Medaille, sind sich alle Beteiligten einig. Einfachen, rechtsextremen und populistischen Antworten soll jedoch eine klare Absage erteilt werden.

Darüber hinaus ist beabsichtigt, am 1. Februar mit einer ökumenischen Andacht in der Schleizer Stadtkirche und einem Demonstrationszug mit Kundgebung vor dem Landratsamt den rechtsextremen Parolen der Thügida zu begegnen.“

 

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