Projektförderung

Zur Umsetzung der Handlungsziele „Partnerschaft für Demokratie im Saale-Orla-Kreis“ werden Projekte und Maßnahmen aus dem Aktions- und Innovationsfond gefördert, die sich der Förderung von Demokratie und Vielfalt widmen und sich insbesondere gegen Rechtsextremismus und Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit einsetzen. Eine Übersicht über aktuelle Projekte finden Sie hier.

Hier können Sie das Antragsformular (pdf-Dokument) zur Projektförderung herunterladen:

Antragsformular Einzelprojektförderung SOK

Anträge zur Förderung von Einzelprojekten sind zu richten an:

Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie im SOK
Saskia Feustel
Breite Straße 20
07381 Pößneck
info@vielfalt-im-sok.de

Förderkriterien

Die Zuwendungen werden für Projekte, die ziviles Engagement und demokratisches Verhalten auf der kommunalen, und regionalen Ebene fördern, gewährt. Es werden Projekte gefördert, die sich der Förderung von Demokratie und Vielfalt widmen und sich insbesondere gegen Rechtsextremismus und Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit einsetzen. Vorrangige Handlungsgrundlage ist die Leitlinie Bundesweite Förderung lokaler ‚Partnerschaften für Demokratie‘“

Förderschwerpunkte der „Partnerschaft für Demokratie im Saale-Orla-Kreis“ sind:

  • Stärkung einer lebendigen, vielfältigen demokratischen Zivilgesellschaft vor Ort
  • Etablierung und Weiterentwicklung von Verfahren der demokratischen Beteiligung, einschließlich Entwicklung und Erprobung innovativer Beteiligungsansätze
  • Stärkung des öffentlichen Engagements gegen bzw. der Widerstandsfähigkeit und der gesellschaftlichen Sensibilisierung für rechtsextreme, antisemitische oder rassistische Aktivitäten sowie andere demokratie- und rechtstaatsfeindliche Phänomene
  • Stärkung der Selbstorganisation und -hilfe im Themenfeld
  • Entwicklung einer Kultur der Unterstützung und Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements
  • Förderung des interkulturellen und interreligiösen Zusammenlebens
  • Förderung der Anerkennung vielfältiger Lebensformen
  • Verbesserung der soziokulturellen Integration

Auf folgende Kriterien ist bei der Antragstellung zu achten:

  • Unmittelbarer Bezug auf die Ziele der Partnerschaft für Demokratie im Saale-Orla-Kreis
  • konkrete Benennung des Handlungsziels
  • Beschreibung konkreter und nachvollziehbarer Maßnahmen, zur Erreichung der Handlungsziele
  • Angabe von messbaren Indikatoren, die Erfolg und Nachhaltigkeit des Projektes erkennen lassen
  • Das Projekt richtet sich an Zielgruppen der Partnerschaft für Demokratie im Saale-Orla-Kreis
  • Das Projekt wirkt in den Sozialraum und besitzt einen Gemeinwesensbezug
  • Das beantragte Einzelprojekt beachtet die Prinzipien von Gender- Diversity Mainstreaming und Inklusion

Über die beantragten Einzelmaßnahmen entscheidet der Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie. Über Einzelprojektanträge bis 1000 € kann das federführende Amt im Landratsamt des Saale-Orla-Kreises unter Absprache mit der Koordinierungs- und Fachstelle ohne das Votum des Begleitausschusses selbstständig befinden.

Die Koordinierung- und Fachstelle berät und unterstützt die Antragsteller bei der Antragstellung.

Nicht gefördert werden können:

  • Maßnahmen, die nach Inhalt, Methodik und Struktur überwiegend schulischen Zwecken, dem Hochschulstudium, der Berufsausbildung außerhalb der Jugendsozialarbeit, dem Breiten- oder Leistungssport, der religiösen oder weltanschaulichen Erziehung, der parteiinternen oder gewerkschaftsinternen Schulung, der Erholung oder der Touristik dienen;
  • Maßnahmen und Projekte mit agitatorischen Zielen;
  • Maßnahmen, die zu den originären Aufgabenbereichen des Kinder- und Jugendplanes des Bundes (KJP) gehören und der Art nach von dort gefördert werden können;
  • Maßnahmen, die zu den originären Aufgabenbereichen des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW) oder des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes (DPJW) gehören und der Art nach von diesen gefördert werden können;
  • Maßnahmen, die ihrem Charakter nach durch das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) und/oder durch länderspezifische Flüchtlingsaufnahmegesetze (FlüAG) bzw. sonstige kommunale und/oder länderspezifische Regelungen abgedeckt werden;
  • Maßnahmen bei denen der Zuwendungsempfänger nicht die Gewähr für die ordnungsgemäße Durchführung der Maßnahme sowie deren Abrechnung bietet.

Die Träger der geförderten Einzelmaßnahmen haben sich zur freiheitlichen-demokratischen Grundordnung zu bekennen und eine den Zielen des Grundgesetzes förderliche Arbeit zu gewährleisten.